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Der Streamer- und Nymphenknoten

Schnell, stark und effizient.

Es gibt Knoten und Knoten. Diesen Schlaufenknoten sollte jeder Angler beherrschen. Er ist schnell, stark und lässt Streamer und Nymphe die nötige Freiheit zum verführerischen Schwänzeln. Aber auch am Wobbler ist er ein guter Ersatz für den so genannten Rapala-Knoten.







Bild 1: Zunächst wird in die Hauptschnur ein halber Schlag gelegt. Das Endstück sollte „oberhalb“ aus der Schlinge austreten und etwa 4-5 Zentimeter lang sein. Dieses Endstück wird dann durch das Haken-Öhr gezogen oder durch die Öse eines Wobblers.









Bild 2: Das freie Ende wird nun von „unten“ durch die Schlinge des halben Schlages geführt; dann tritt es von „oben“ wieder aus der Schlinge aus und liegt nun parallel zur Vorfach- oder Hauptschnur.











Bild 3: Das freie Ende wird nun „unter“ (oder hinter) der Vorfach- oder Hauptschnur durchgeführt.











Bild 4: Dann wird das freie Ende von „oben“ durch den halben Schlag geführt und leicht angezogen.










Bild 5: Zum Zuziehen des Knotens wird der Haken etc. mit der einen Hand festgehalten und mit der anderen Hand an der Hauptschur gezogen, auf keinen Fall am kurzen Ende ziehen! Der Knoten ist so einfach, dass mit ein bischen Übung die Schlaufe schön klein ausfällt.



Dieser Schlaufen-Knoten, den mir ein Nubier am Lake Nasser zeigte, macht den entscheidenden Unterschied zwischen fängig und nicht fängig aus, wenn mit relativ starken und damit steifen Vorfächern gefischt werden muss. Und stark und steif kann schon ein 18-er Vorfach an einer 16-er Nymphe sein.

Fliegenfischer aufgepasst: Mit dem Knoten kann man auch am dicken Ende eines Vorfachs eine perfekte Schlaufe machen, weil die Vorfachschnur immer senkrecht aus der Schlaufe austritt.



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